Meisdorf – das „Tor zum Selketal“

Meisdorf im Winter

Meisdorf im Winter

Meisdorf – das „Tor zum Selketal“ – mit seinen rund 1100 Einwohnern liegt dort, wo die Selke aus ihrem idyllischen Wiesental kommend eine weite Flussaue geschaffen hat. Dies ermöglichte die Anlage einer Siedlung, die 1184 als „Meyßtorp“ erstmals urkundlich erwähnt wird. Ihre Herren waren Burgmannen derer von Falkenstein und sollen Anfang des 16. Jahrhunderts ausgestorben sein.

Die Meisdorfer waren erfolgreiche und streitbare Bauern, deren imposante und wehrhafte Höfe in Teilen bis heute erhalten sind, wie der Turm des Wendenburgischen Hofes oder der Möhringsche Hof, der heute ein Museumshof ist, bezeugen. Lange Tradition haben auch die Mühlen im Selketal.

Während die Thalmühle heute als Familienhotel dient und in die ehemalige Papiermühle ein Gasthof eingezogen ist, wird in der seit 1521 bestehenden Wassermühle noch heute das Getreide der Region gemahlen. Als dem Adelsgeschlecht der Asseburger ihr Domizil auf dem Falkenstein nicht mehr genügte, ließen sie 1796 im Selketal ein Barockschloss bauen, welches heute als Golfhotel weithin bekannt ist.

Das Selketal

Die Selke

Die Selke

Das Naturschutzgebiet Selketal gehört zu den reizvollsten Landschaften des Harzes. Von der Quelle nahe Stiege fließt die Selke voller Anmut an herrlichen Wäldern und Wiesen vorbei, zu Füßen von alten Burgen, Klippen und Felsen, und verlässt bei Meisdorf den Harz.

Das Selketal ist ein freundlicher Gesundheitstrainer: Die ganze Umgebung macht Lust auf Bewegung. Was wir sonst aus Vernunft tun, ist hier der pure Genuss. Viel Spaß zu Fuß in jedem Tempo: gehen, laufen oder Nordic Walking?

Zahlreiche, gut ausgeschilderte Naturlehrpfade, Wander- und Radwege durchziehen das Selketal, und nahezu jeder hat ein Ziel, das sich lohnt: so zum Beispiel das Familienhotel Thalmühle mit attraktiven Angeboten für die ganze Familie…

Die Thalmühle

Erbaut von Augustus I. (1545 – 1604) war die Thalmühle einst eine gräfliche Mohn- und Malzmühle. Das Korn brachte man von Pansfelde aus über den Eselstieg zur Mühle.

Im Jahr 1898 wurde sie mit Dampfkraft betrieben und als Säge- und Schneidemühle genutzt. Bis zum Jahr 1968 war die Mühle als Sägewerk noch in Betrieb.

Wegen ihrer schönen Lage wurde sie im Jahr 1970 zum Ferienheim umgebaut und betrieben. 1995 öffnete sie als 3-Sterne-Hotel einer Hotelkette in neuem Glanz.

Das Ferienheim "Thalmühle" 1980

Das Ferienheim „Thalmühle“ 1980

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Das Sägewerk „Thalmühle“

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Seit Januar 2009 heißt Grit Kühne als Inhaberin die Gäste ihres Familienhotels Thalmühle „Herzlich Willkommen“!
Eröffnung 2009

Team 2009 – K. Hausburg, K. Gramm, S. Preihs, K.-E. Schumann, Grit Kühne (von links nach rechts)